10.01.2010
Causa AMIS

Der Oberste Gerichtshof hat in seiner jüngsten Entscheidung 6 Ob 235/09s - die Revision in diesem Verfahren wurde am 22. September 2009 eingebracht - das Urteil zur Geschäftszahl 9 Ob 50/09g bestätigt.

Ungeachtet der nach wie vor nicht geklärten Frage zulässiger Abschläge durch Anrechnungen auf Entschädigungsansprüche arbeitet die Geschäftsführung der AeW daran, die Causa AMIS möglichst rasch zu beenden.

Seit Dezember 2010 ist die Finanzprokuratur in intensiven Verhandlungen mit den ersten Anlegervertretern. Ziel ist es, die Causa AMIS einer Generalbereinigung zuzuführen und damit endlich zu einem Abschluss zu bringen.

07.09.2010
Causa AMIS

Der Oberste Gerichtshof hat in seiner Entscheidung 9 Ob 50/09g im Verfahren mit dem „Sammelklageverein“ im Wesentlichen gegen die AeW entschieden, und diese mit einer Ausnahme zur Zahlung des geltend gemachten Entschädigungsbetrages aus dem Treuhandvermögen sowie der Kosten des Verfahrens verurteilt.

Wie schon früher betont, war die Prozessführung aufgrund rudimentärer Definition eines Entschädigungsfalls im Wertpapieraufsichtsgesetz und unterschiedlicher Schlussfolgerungen von AeW und Anlegern bzw. deren Vertretern in der Causa AMIS unumgänglich. Die nunmehr vorliegende Entscheidung des Obersten Gerichtshofs hat zumindest bei einigen Fragen Klarheit geschaffen.

Selbstverständlich ist die AeW – wie schon zuvor – weiterhin um eine Lösung der Causa AMIS bemüht, weshalb es auch intensive Gespräche mit der Republik Österreich sowie den Anlegervertretern gibt und geben wird.